Schauspieler M.S. und die verpassten Auftritte

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Verpasste Auftritte wie beim Schauspieler M.S. müssen nicht sein

An dieser Stelle eine kleine Anekdote von einem professionellen Schauspieler. Nämlich dem Schauspieler M.S., mit dem ich das Vergnügen hatte an einem Theater zusammen engagiert zu sein und seine verpassten Auftritte. Dieser Schauspieler war schon ein bisschen älter und ging dann irgendwann in Rente, während ich noch dort an diesem Hause engagiert war.

Er hatte eine bestimmte Eigenart über die sich natürlich auch alle irgendwie lustig machten und die ein bisschen gefährlich war für die Aufführung.

Wenn man bei einer Aufführung als Schauspieler hinter der Bühne ...

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​... für den Auftritt gerufen wurde, da hingen in der Garderobe oder in der Kantine so Lautsprecher an der Wand. Meistens neben der Tür an diesem Theater. Die kann man dann lauter stellen, um zu hören, wie weit die auf der Bühne sind. Also man hört dort das Geschehen auf der Bühne. Heute kann es sein, dass in allen Räumen Monitore sind. Damals war das nur per Ton.

Und wenn der Schauspieler, ich nenn ihn mal Maxim Schlichter (Name von der Redaktion geändert), also der Schauspieler M.S., wenn Max merkte, dass sein Auftritt näher kam, dann hörte er das und dann ging er nochmal auf die Toilette. Das war wirklich vor Aufregung. Er musste vor Aufregung nochmal pinkeln. Und dann ging er auf die Toilette.

Jeder Schauspieler wird vor seinem Auftritt „eingerufen“. Während er auf der Toilette war, kam durch den Durchruf/Lautsprecher vom ​Inspizienten (Stage-Manager) der sprach dann ins Mikorphon: „Herr Schlichter, bitte zu Ihrem Auftritt. Herr Schlichter, bitte zu Ihrem Auftritt.“

Das hörte aber Maxim gar nicht, weil er war ja auf dem Klo.

Dann hörte man irgendwann: „Herr Schlichter, bitte dringend zum Auftritt. Herr Schlichter, bitte dringend zum Auftritt.“ Aber Max war ja auf dem Klo.

Und dann hieß es irgendwann: „Herr Schlichter, Sie spielen bereits. Herr Schlichter, Sie spielen bereits.“

Irgendwann kam Max auf der Bühne an, natürlich zu spät. Die Kollegen mussten improvisieren, weil er ja nicht da war oder nicht kam. Aber irgendwann war er dann da. Und meistens sieht es dann auch noch so aus, wenn Einer zu spät kommt oder einen Fehler macht, dass die anderen daran schuld sind. Darüber sind die Kollegen dann immer etwas verschnupft, also sauer. Das war bei Michael öfter der Fall in jeder Spielzeit. Er war berühmt dafür. Das muss man sich mal überlegen, sein Lampenfieber führte die ganzen 40 Jahre seines Schauspielerlebens dazu, dass er vor Aufregung oft vor dem Auftritt aufs Klo ging und seinen Auftritt verpasste.

Damit Ihnen das nicht auch passiert, wie unserem Schauspieler M.S., so oder so ähnlich bei Ihren Aufführungen oder Reden, die Sie halten wollen oder Prüfungen, die Sie ablegen müssen, gehen Sie rechtzeitig auf die Toilette. Nicht erst, wenn der Punkt nahe rückt, also kurz davor nochmal. Obwohl die Situation kurz vorher für Manchen dann sehr  harntreibend ist, aber das kann man aushalten. Wenn man nachher in der Aktion ist, im Vortrag, in der Prüfung, da merkt man dann überhaupt nicht mehr, dass man nochmal hätte auf die Toilette gehen müssen. Denn in dem Moment ist das sozusagen abgeschaltet. Das ist eigentlich bloß ne psychische Angelegenheit. Also rechtzeitig auf die Toilette gehen ist ein wichtiger Tipp, an den Sie sich halten sollten.

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Über den Lampenfieber-Coach

Mein Name ist Cersten Jacob und ich bin Lampenfieber-Coach. Ich habe eine Entwicklung durchlaufen vom professionellen Schauspieler über vielseitige Trainertätigkeit unter anderem zu den Themen Präsentieren, Stimme und Sprechen bis hin zu meiner jetzigen Kernkompetenz als Lampenfieber-Coach. Ich kann Ihnen in allen Bereichen dazu verhelfen, sicher und selbstbewusst Vorträge, Präsentation und Prüfungen zu meistern und viele andere Ängste und Phobien zu überwinden.

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